Tagebuch des Stärken-vor-Ort-Projektes in Rübenau am Lernort der Artenvielfalt

Aufgrund seiner Randlage als strukturschwache Region bietet Rübenau Jugendlichen wenig Perspektiven. Damit verbunden ist die geringe Identifikation mit der heimatlichen Gemeinde. Insbesondere besteht im direkten Wohnumfeld kaum noch die Chance auf Mitgestaltung, da auch Infrastruktur dafür fehlt. Im Projekt soll aufgrund ihres Wohnortes und infrastruktureller Beschränkungen sozial benachteiligten Jugendlichen der Wert des eigenen Engagements auch in der Heimat verdeutlicht werden. Gleichzeitig werden in das Projekt Klienten der Therapieeinrichtung für Drogenabhängige Großrückerwalde eingebunden, die aufgrund der Möglichkeit zur selbstgesteuerten Umsetzung von Gestaltungsideen zusätzlich zu den erfolgenden suchttherapeutischen Maßnahmen eine Stärkung des Selbstwertgefühls erfahren. Die Begegnung heimischer mit aufgrund  persönlicher Probleme temporär im Erzgebirge sich aufhaltender Jugendlicher ermöglicht ersteren eine veränderte Wahrnehmung der eigenen Perspektive und letzteren das Verständnis für regionale Problemfelder. Dieser Ansatz lässt sich anhand einer zu renaturienden Fläche als grenznahen Identifikationsstätte, die durch Jugendliche nutzbar gemacht und nachhaltig gepflegt wird, optimal verfolgen.


Die Jugendlichen werden eine Infotafel für die Fläche mitgestalten, wo sie ihre Beobachtungen dokumentieren und der Öffentlichkeit präsentieren können. Auf der Internetseite des Fördervereins wird ein Beobachtungsmelder zum Projekt realisiert.


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Die Maßnahme wird aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union kofinanziert.